02.10.2026 |

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim Recycling. Sie beginnt oft schon bei der Frage, wie wir arbeiten.

Digitale Abformungen, CAD/CAM, 3D-Druck und digitale Arbeitsabläufe gehören bei Hetjens längst zum Alltag. Sie sorgen nicht nur für präzise und effiziente Prozesse, sondern können auch dazu beitragen Materialien gezielter einzusetzen und somit Ressourcen zusparen.

 

Vom digitalen Datensatz bis zur Fertigung

Das zeigt sich bereits ganz am Anfang des zahntechnischen Prozesses: Bei der klassischen Abformung werden unter anderem Abdruckmaterialien, Abformlöffel und Gipsmodelle benötigt. Bei der digitalen Abformung entsteht dagegen direkt ein Datensatz, der innerhalb kürzester Zeit an unser Labor übermittelt werden kann. So lassen sich Verbrauchsmaterialien einsparen und zusätzliche Transportwege vermeiden.

Auch in der Fertigung können digitale Technologien dazu beitragen, Ressourcen gezielter einzusetzen. Ein gutes Beispiel dafür sind unsere Aufbissschienen. Diese fertigen wir inzwischen im 3D-Druckverfahren, anstatt sie wie früher aus Ronden zu fräsen.

Beim Fräsen entstand dabei ein Abfallanteil von rund 50 Prozent. Im 3D-Druckverfahren sind es maximal 10 Prozent. Ein konkretes Beispiel dafür, welchen Unterschied moderne Fertigungstechnologien beim Materialeinsatz machen können.

 

Digitalisierung bewusst einsetzen

Digital bedeutet dabei nicht automatisch nachhaltig. Auch Scanner, Computer, Fräsmaschinen und 3D-Drucker benötigen Energie. Entscheidend ist für uns deshalb, moderne Technologien dort einzusetzen, wo sie Prozesse sinnvoll verbessern und gleichzeitig helfen können, Ressourcen effizienter zu nutzen.

Dabei verbinden wir bei Hetjens zahntechnische Tradition mit moderner Technologie. Digitale Lösungen unterstützen unsere Zahntechnikerinnen und Zahntechniker bei vielen Arbeitsschritten. Erfahrung, handwerkliches Können und ein geschultes Auge bleiben jedoch unverzichtbar.

Denn guter Zahnersatz entsteht nicht allein durch Software oder Maschinen. Die Technik unterstützt uns, das Know-how und die entscheidenden Handgriffe kommen weiterhin von Menschen.

Nachhaltigkeit ist für uns deshalb kein einzelnes Projekt, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Viele kleine Veränderungen im Arbeitsalltag können dazu beitragen, Ressourcen bewusster einzusetzen und unsere Zahntechnik Schritt für Schritt weiterzuentwickeln